Kategorie:Shop-System
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Shop-Systeme gibt es für verschiedene Unternehmensgrößen, beginnend bei Standardsoftware, die als Paket erhältlich ist und endet bei speziell auf die Wünsche des Unternehmens angepasster Software. Meist handelt es sich bei diesen Systemen um dynamische, auf einem Webserver hinterlegte und auf einer Datenbank beruhende Anwendungen.
Inhaltsverzeichnis |
Varianten des Shop-Systems
Folgende technischen Möglichkeiten stehen zur Verfügung, wenn die Entscheidung zum Betreiben eines E-Shops gefallen ist:
| Vorteile | Nachteile | |
| Individuallösungen |
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| Kauf/Lizenzsoftware |
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| Mietshops |
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| Kostenlose OpenSource-Lösungen |
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Anwendung
Die Kunden greifen per Webrowser über das Internet auf den Online-Shop zu. Wenn das oder die präsentierten Produkte den Nutzer überzeugen, bestellt er die Waren, indem er diese in einen virtuellen Warenkorb legt. Die Einkaufstour eines Kunden wird beendet, indem er "zur Kasse geht", wo er sich als Neukunde entweder registrieren muss und damit die gewünschten Versand- und Zahlungsinformationen eingibt oder sich in seinem bereits vorhandenen Konto einloggt, wo diese Daten bereits vorliegen. Wenn der User tätigt den Kauf, indem er die Bestellung per Mausklick bestätigt. Die Daten des Vorgangs werden nun an den Verkäufer geschickt. Dieser schickt als Erstes eine Bestätigungsemail (das läuft meistens automatisch ab) an den Käufer und bearbeitet die Bestellung dann weiter.
Technische Funktionsweise
Standardfunktionen
Online-Produktkatalog: Der Produktkatalog ist das Kernstück des Shop-Systems. Darin befinden sich die Produktbeschreibungen und alle Metainformationen.
Warenkorb: Analog zum Einkaufswagen/korb in der realen Welt, werden hier alle Artikel gesammelt, die der Kunde zu kaufen beabsichtigt. Damit die Internetseite für diese Funktion eine Art "Gedächtnis" erhält, müssen Techniken wie CGI-Skripte, Java-Applets oder Cookies angewandt werden. Letzteres muß natürlich vom Kunden im Browser aktiviert sein, damit es funktioniert.
Datenbanksystem: In der angeschlossenen Datenbank werden alle relevanten Produktinfos, Kundendaten etc. gespeichert. Es gibt auch Systeme ohne Datenbankbasis. Allerdings sind diese nicht so einfach und schnell in der Handhabung und ab einer bestimmten Shopgröße daher nicht mehr empfehlenswert.
Warenwirtschaftssystem: Damit verwaltet man den Lagerbestand, bearbeitet die Bestellungen der Kunden, erstellt Belege etc. Hier ist darauf zu achten, dass der Shop viele Produkte und Kategorien verarbeiten kann und auch Produktvarianten, z. B. andere Größen ermöglicht. Bei kleineren Shops stellt sich die Frage, ob sich eine Kopplung an ein Warenwirtschaftssystem tatsächlich lohnt.
Zahlungssysteme: Möglichst viele Schnittstellen zu Payment-Diensten gewährleisten, dass der Kunde eine große Auswahl an Zahlungsoptionen geboten wird. Natürlich sollten gerade in diesem Bereich sensible Daten SSL-gesichert übertragen werden.
Layout/Design: Über Templates sollte es möglichst einfach sein, den Shop der jeweiligen Corporate Identity anzupassen.
Versandarten: Durch die Auswahl einer Versandart legt der Kunde fest, wie er die Waren erhalten möchte. Oft sind hier auch unterschiedliche Kosten zu veranschlagen.
Import/Exportfunktionen: Eine leicht zu bediendende Import- und Exportfunktion aus bzw. in alle gängigen Formate, wie z. B. .CSV erleichtert die Geschäftsprozesse enorm und stellen eine zusätzliche Möglichkeit der Datensicherung dar.
Statistik-/Berichtsfunktion: Über eine regelmäßige statistische Auswertung der Geschäftsprozesse kann man sich einen schnellen Überblick über die Marktsituation verschaffen und den Online-Shop effektiv optimieren.
Zusätzliche Funktionen
- Sendungsverfolgung
- Bewertungsfunktionen
- Sitemap
- Internationalisierbarkeit
- Online-Produktlieferung (bei digitalen Gütern)
- ...
Entscheidung
- Kostenlose Testmöglichkeit Referenzkunden
- Integration
- Funktionalitäten
- Anzahl und Art der Extensions
- Skalierbarkeit
- Schnelligkeit
- Zuverlässigkeit
- Bedienbarkeit
- Support
- Kosten
Kostenlose OpenSource Varianten
- Magento
- OXID eSales
- Bigware
- xt:Commerce
- VirtueMart (basiert auf Joomla!)
ClosedSource Varianten
- Shop Wheezle
- Xonic
- ShopXS
- ShopFactory
- Smartstore
- plentyMarkets
Beispiele für Mietshops
Hier finden Sie einige Anbieter von Mietshops. Die monatlichen Mietkosten bewegen sich derzeit (Stand April 2012) zwischen 10 und 50 Euro/Monat.
- Mondo
- Xonic
- ShopSystems
- 1&1 eShop
- 1blu eShop
Interessante Links
Bücher und Dokumentationen
- Angeli, Susann; Kundler, Wolfgang: Der Online-Shop. Handbuch für Existenzgründer. M+T, 2011. Ein Buch für Einsteiger mit einem großen Kapitel über die technische Seite von E-Shops.
- Kollmann, Tobias: E-Business. Grundlagen elektronischer Geschäftsprozesse in der Net Economy. Gabler, 2010. Ein Lehrbuch zum Thema E-Business auf 733 Seiten . Kollmann beschreibt umfassend und auf hohem (wissenschaftlichen) Niveau die theoretischen Grundlagen des Themas. Ein Buch von einem Experten für Experten.
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